Die Frauen von Bayern München gehen trotz der 1:2 (0:1)-Heimniederlage mit viel Zuversicht in das Viertelfinal-Rückspiel der Champions League bei Paris St. Germain. „Aufgeben gibt’s nicht. Es geht darum, an sich zu glauben. Was die Männer haben, haben auch wir implementiert: das Gewinner-Gen“, sagte Trainer Jens Scheuer mit Blick auf die Partie im Pariser Prinzenpark in der kommenden Woche (30.3.) bei DAZN.

Vor allem der späte Treffer der starken Klara Bühl (84.) sorgte für Hoffnung bei den deutschen Fußball-Meisterinnen. „Das Tor war wichtig und lässt uns alle Optionen offen, es ist nicht vorbei. Ich hoffe, dass wir mehr Spielglück haben, dann werden wir das Ding definitiv noch drehen“, sagte Scheuer: „Wir wissen, dass Paris verwundbar ist, so wie sie aufgetreten sind.“

Allerdings habe sein Team vor der Rekord-Heimkulisse von 13.000 Zuschauern – darunter die Bayern-Bosse um Oliver Kahn und Herbert Hainer, Trainer Julian Nagelsmann sowie Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg – bei den beiden Gegentoren durch Marie-Antoinette Katoto (19. und 71.) „nicht gut verteidigt“. Da habe man, so Scheuer, „nicht ganz so glücklich ausgesehen“ – in erster Linie durfte sich seine unsichere Torhüterin Janina Leitzig angesprochen fühlen.

Dennoch herrschte nicht nur bei Scheuer Optimismus. „Trotz des nicht so guten Ergebnis sehen wir das positiv“, sagte Kapitänin Lina Magull: „Ein Tor in Paris ist auf jeden Fall machbar.“ Ein 1:0 würde den Münchnerinnen, die bisher zweimal (2019 und 2021) im Halbfinale der Königsklasse standen, zumindest für eine Verlängerung reichen, nachdem es die Auswärtstorregel nicht mehr gibt.

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link