Betis Sevilla hat zum dritten Mal nach 1977 und 2005 den spanischen Fußball-Pokal erobert. Im Finale der Copa del Rey setzte sich die Mannschaft von Trainer Manuel Pellegrini in der Nacht zum Sonntag mit 5:4 im Elfmeterschießen gegen den FC Valencia durch. Nach 90 Minuten und Verlängerung stand es vor gut 53 000 Zuschauern im Estadio de La Cartuja 1:1 (1:1). Juan Miranda verwandelte im Stechen den entscheidenden Elfmeter, zuvor hatte Yunus Musah für Valencia vergeben.

In der ersten Halbzeit hatte Betis mehr vom Spiel und ging folgerichtig früh in Führung. Borja Iglesias köpfte aus kürzester Distanz ein (11.). Mitte der ersten Halbzeit traf Stürmer Hugo Duro zum 1:1-Ausgleich für Valencia (30.). Betis ließ sich von dem etwas überraschenden Gegentreffer nicht beirren und drückte auf die abermalige Führung, Kapitän Sergio Canales traf kurz vor der Pause aber nur den Pfosten (44.).

In der zweiten Halbzeit bot sich lange Zeit ein ausgeglichenes Bild. In der Schlussphase drängte dann wieder Betis, Juanmi traf aus 17 Metern wieder nur den Pfosten. Fünf Minuten später kam der französische Nationalspieler Nabil Fekir frei zum Schuss, verfehlte aber das Tor. Valencia hatte in dieser Phase Glück.

Betis war in der Europa League im Achtelfinale an Eintracht Frankfurt gescheitert. Rekord-Pokalsieger FC Barcelona war im spanischen Pokal bereits im Achtelfinale ausgeschieden.

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link