Die Spieler des VfB Stuttgart sind innerhalb von ein paar Sekunden verschluckt. Nach wenigen Sekunden entsteht am Samstagnachmittag in der Stuttgarter Arena ein riesiges Wimmelbild, auf dem nicht mehr zu erkennen ist, wo die Profis des VfB geblieben sind.

In der Kabine kam wenig später die Nachricht, alle haben sich noch fluchtartig vor der anrennenden Masse an Fans in den Bauch des Stadions retten können, die Fans, die unten auf dem Rasen stehen, sie schreien ekstatisch, jubeln und reißen ein Stück vom Rasen heraus oder gleich die Torstange. Die Sicherheitskräfte der Polizei ließen die Fans gewähren, es wäre sinnlos gewesen, es gab kein Halten mehr. Der VfB hat am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga den nicht mehr für möglich gehaltenen Klassenverbleib geschafft.

Durch das Tor von VfB-Kapitän Wataru Endo in der zweiten Minute der Nachspielzeit gewannen die Stuttgarter das letzte Saisonspiel gegen den 1. FC Köln mit 2:1 und sicherten sich so im fast im letzten Moment eine weitere Saison in der Beletage des deutschen Fußballs. Mit freundlicher Unterstützung von Borussia Dortmund übrigens, der BVB besiegte Hertha BSC ebenfalls mit 2:1, sodass die Stuttgarter Hertha noch von Platz 15 verdrängen konnten. „Ende gut, alles gut“, sagte Endo.

„Wir haben es gemeinsam geschafft“

„Das tut gut“, bekannte VfB-Cheftrainer Pellegrino Matarazzo anschließend bei Sky. Er fügte aufgewühlt hinzu: „Das war Ekstase, ein toller Moment, überragend. Das freut mich so für die Jungs. So einen Moment wie heute vergisst man nie.“ Ähnlich begeistert war Waldemar Anton: „Die Fans haben heute bis zum Schluss an uns geglaubt, wir haben bis zum Schluss an uns geglaubt. Und alle gemeinsam haben wir dann den Klassenerhalt geschafft.“

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link