Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg sind vor großer Heimkulisse souverän in das Halbfinale der Champions League eingezogen. Die Mannschaft von Trainer Tommy Stroot setzte sich gegen den FC Arsenal im Viertelfinal-Rückspiel mit 2:0 (1:0) durch und kann nach dem 1:1 im Hinspiel nun weiter von der dritten Trophäe in der Königsklasse träumen.

In der Runde der letzten vier bekommen es die Wolfsburgerinnen mit Titelverteidiger FC Barcelona zu tun. Im zweiten Halbfinale stehen sich Bayern Münchens Bezwingerinnen von Paris St. Germain und Olympique Lyon mit Nationalspielerin Dzsenifer Marozsan gegenüber, das am Donnerstag 3:1 (2:0) gegen Juventus Turin (Hinspiel 1:2) gewann.

„Ich bin wahnsinnig stolz, dass wir heute unser wahres Gesicht gezeigt haben“, sagte Stroot. Das Team habe es Arsenal in „jeder Minute schwer gemacht“, ergänzte Abwehrspielerin Kathrin Hendrich. Dass die Fans dabei „so mitgegangen sind und uns angefeuert haben, Gänsehaut pur.“ Vor Barcelona habe der VfL zwar Respekt, aber auch gegen diese Mannschaft wolle Wolfsburg „alles auf den Platz bringen“.

Vor großer Kulisse

Vor 11.293 Zuschauern in der VW-Arena, sonst Heimspielstätte der VfL-Männer, trafen die frühere Arsenal-Spielerin Jill Roord (9.) und per Eigentor Leah Williamson (73.) für die Wolfsburgerinnen, die nun am 23./24. April sowie eine Woche später auf Barcelona treffen. Die spanische Spitzenmannschaft hatte erst am Mittwoch mit dem Königsklassen-Heimspiel vor der Weltrekordkulisse von 91.553 Zuschauern im Camp Nou neue Maßstäbe gesetzt. Dort einmal zu spielen, sei ein „Ziel im Hinterkopf“, hatte Nationaltorhüterin Almuth Schult gesagt.

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link