Will den FC Chelsea eigentlich verkaufen: Roman Abramowitsch

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Die Sanktionen gegen Roman Abramowitsch sind die schwersten, seit der Jäger dem Geschäftsmodell des bösen Wolfs Steine in den Magen gelegt hat. Trotzdem haben die Briten der russischen Märchenstunde bemerkenswert lange zugehört.

Und wenn sie nicht sanktioniert sind, dann zahlen sie noch heute. Weshalb die Siegersaga des FC Chelsea in dieser Woche ebenfalls eine eher ungute Wendung ge­nommen hat, als die Regierung Ihrer Majestät Klubgönner Roman Abramowitsch mit den schwersten Sanktionen rauskegelte, seit der Jäger dem Ge­schäftsmodell des bösen Wolfs Steine in den Magen gelegt hatte.

Ein unpassender Vergleich? Mal nachschlagen. Tatsächlich, die Brüder Grimm wissen nichts von Beziehungen vom Isegrim zu Putin. Dagegen die britische Regierungsprosa: „Abramowitsch steht ei­ner Person nahe, die eine Rolle spielte bei der Destabilisierung, der Unterwanderung und Bedrohung der territorialen Integrität, der Staatshoheit und Unabhängigkeit der Ukraine, na­mentlich Wladimir Putin, zu dem er über Jahrzehnte eine enge Beziehung gepflegt hat.“

Klang bei Abramowitsch immer anders? Klar, er hatte auch mehr Kreide gefressen als der Wolf vor dem Besuch bei den Geislein. Auch mehr Geld hatte er in der Ta­sche. Trotzdem bemerkenswert, wie lange die Briten bei der russischen Mär­chenstunde zugehört hatten. Aber auf Schalke haben sie ja auch lange an ei­ne ähnliche Geschichte geglaubt.

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link