Es dauerte bis ganz zum Schluss. Das Los der Eintracht wurde als Letztes gezogen. Da stand schon fest, dass die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner eine harte Nuss zu knacken hat. Im DFB-Pokal bekommen es die erstklassigen Frankfurter Fußballspieler mit Drittliga-Meister 1. FC Magdeburg zu tun. „Das ist mit das schwierigste Los, das man in der ersten Pokalrunde bekommen konnte“, sagte Markus Krösche nach der Auslosung am Sonntagabend.

„Gegen einen Zweitliga-Aufsteiger zu spielen vor einem lautstarken Publikum wird gleich eine Herausforderung“, fügte der Sportvorstand der Eintracht an. „Aber unser Ziel ist ganz klar: Wir wollen unbedingt eine Runde weiterkommen und eine bessere Pokalsaison spielen als zuletzt.“

Schon mal gegen Magdeburg

Die Erinnerungen an die jeweils ersten Pflichtspiele einer neuen Saison sind für die Eintracht zum Teil ernüchternd. Bei den viertklassigen Regionalligaspielern des SSV Ulm kam zum Start der Ära Adi Hütter im Sommer 2018 das Aus in Runde eins.

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Und als Glasner die Nachfolge seines österreichischen Landsmanns 2021 übernahm, bereiteten die drittklassigen Mannheimer Waldhof-Buben den Frankfurter Pokalambitionen ein frühes Ende. Das soll jetzt anders werden. Einmal schon, vor sechs Jahren, musste sich die Eintracht in Magdeburg behaupten – und damals bis zum Äußersten strecken. Erst im Elfmeterschießen glückte der Einzug in die zweite Runde.

„Super-Los“

Nun also das Wiedersehen mit den heimstarken Magdeburgern, die sich über ein „Super-Los“ freuen. So jedenfalls hat es Otmar Schork gesagt, im Rhein-Main-Gebiet ein alter Bekannter. Vier Jahre lang hat der heute 64-Jährige die sportlichen Geschicke des VfR Bürstadt gemanagt. Vor seinem Wechsel 2020 zum 1. FC nach Sachsen-Anhalt war er 15 Jahre lang die treibende Kraft beim Zweitligaverein SV Sandhausen.

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link