Herr Welz, wie wird man Bundesliga-Schiedsrichter?

Mein Vater war schon Schiedsrichter und hat auch die Schiedsrichter-Ausbildung in Wiesbaden mitbetreut. Mit zwölf Jahren habe ich ihn mal bei einem solchen Neulings-Lehrgang über vier, fünf Abende begleitet. Als der Abschlusstest begann, hieß es: Komm, mach doch einfach mit, du warst doch die ganze Zeit dabei. Ich bestand die Prüfung und habe daraufhin als Schiedsrichter im Jugendbereich angefangen.

Und wie ging es dann weiter?

Bis ich 16 war, habe ich Jugendspiele gepfiffen und bin dann zu den Aktiven aufgerückt. Nach dem Einstieg in der Bezirksliga bin ich stetig aufgestiegen und mit 22 Jahren im DFB angekommen, wo ich dann Regionalliga-Spiele pfeifen durfte. Dann kommt es, wie in anderen Jobs, auch darauf an, wer einen fördert. 2004 hat es mit meinem persönlichen Aufstieg in die Zweite Bundesliga und 2010 in die erste Liga geklappt.

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link