Was hat sich vor drei Jahren bei Eintracht Frankfurt abgespielt? Eine sportliche Katastrophe, werden die sagen, die sich erinnern können oder wollen. Damals präsentierte sich die Mannschaft des ehemaligen Cheftrainers Adi Hütter in Leverkusen in peinlicher Verfassung und verlor als Tabellenvierter gegen den Fünften 1:6. Das blamable Ergebnis aus Sicht der reichlich konfusen Eintracht hatte bereits zur Halbzeitpause Bestand.

Die Bundesliga-Partie am 5. Mai 2019 fand zwischen den beiden Europa-League-Halbfinalspielen der Hessen gegen den FC Chelsea statt. Vier Tage später schieden die Frankfurter nach großem Kampf denkbar unglücklich in London im Elfmeterschießen aus. Es waren bittere Tage für die Eintracht. In der Bundesliga fiel sie im Endspurt noch von Rang vier auf Platz sieben zurück.

An diesem Montag (20.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga und bei DAZN) messen sich die Frankfurter abermals auswärts mit Leverkusen. Und wie es der Spielplan am 32. Erstliga-Durchgang will, liegt auch diese Begegnung eingebettet zwischen den beiden internationalen Halbfinaleinsätzen der Eintracht. Nach dem 2:1-Erfolg in London gegen West Ham United am vergangenen Donnerstag empfangen die Hessen die Engländer an diesem Donnerstag (21.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Europa League und bei RTL) zum zweiten Kräftemessen in der WM-Arena. Dann will die Mannschaft des jetzigen Cheftrainers Oliver Glasner einen großen Schritt weiterkommen und das krönende Europa-League-Finale am 18. Mai in Sevilla erreichen.

Eintracht müht sich durch Bundesliga

Vom Leistungsvermögen her ist der zweitwichtigste europäische Wettbewerb in dieser Spielzeit die Königsklasse für die Eintracht. Zielstrebig eilt sie seit Monaten von Triumph zu Triumph. Sechs Siege und fünf Remis stehen in der Erfolgsbilanz der Frankfurter, die als einziges Team ungeschlagen dastehen. Unter Glasner sind sie eine Erfolgsgemeinschaft für die besonderen Momente geworden. Die Effizienz sei für ihn „der größte Unterschied zwischen der Europa League und der Bundesliga. In Sachen Effizienz sind wir die Nummer eins in der Europa League“, sagte Glasner am Sonntag.

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link