Kevin Trapp: Jubilar. Absolvierte sein 250. Pflichtspiel für die Eintracht. Der Nationaltorhüter zeigte eine standesgemäße Leistung. Parierte kurz vor Spielende den Schuss von Kramaric und rettete der Eintracht damit das Remis. Reagierte auch beim Schuss von Dabbur stark. Bei den beiden Gegentreffern von Ndicka (Eigentor) und Rutter ohne Abwehrchance.

Tuta: Der Turm in der Abwehr. Sehr aufmerksam und zweikampfstark. Stand oft an der richtigen Stelle und verhinderte so Schlimmeres. Für sein Alter (22) mit beeindruckender Abgeklärtheit. Nur vor dem 0:1 nicht ganz auf der Höhe.

Martin Hinteregger: Verrichtete sein Tagwerk gewohnt konsequent ohne herauszuragen. Hatte Glück, dass sein Schubsen im eigenen Strafraum nicht bestraft wurde.

Evan Ndicka: Ereignisreicher Fußballnachmittag für den Franzosen. Stand als Hauptdarsteller zweimal oben auf dem großen Stadionwürfel: Rechts als Eigentorschütze, weil er Trapp mit einem „sehenswerten“ Kopfballtreffer zum 0:1 überwand. Und links, da ihm ebenfalls mit dem Kopf der Ausgleich zum 1:1 gelungen war. Sein vierter Bundesligatreffer, aktuell der Höchstwert für einen Verteidiger. Bereitete das 2:1 von Kamada vor, seine vierte Torvorlage. Ließ Rutter jedoch bei dessen Ausgleichstreffer gewähren. Hatte die meisten Ballkontakte (78).

Kristijan Jakic: Als Vorkämpfer wie immer ein Vorbild mit seiner Aggressivität. Als Spielstratege mit den üblichen Schwächen.

Sebastian Rode: Erfüllte seine Rolle nur bedingt. Löste viele Situationen mit seiner Erfahrung und seinem Auge. Der eine oder andere Fehlpass war dennoch zu viel in seinem Spiel.

Ansgar Knauff: Mit großem Engagement dabei. Nur dafür kam beim Außenbahnspieler viel zu wenig heraus. Muss durchsetzungsstärker werden und zielstrebiger vorgehen, um mit mehr gefährlichen Offensivaktionen überzeugen zu können.

Filip Kostic: Der Macher in der Offensive. Seine linke Seite ist das Herzstück der Eintracht. Dementsprechend sammelte der flinke Serbe fleißig Bestmarken: Er gab die meisten Torschüsse (3) und die meisten Torschussvorlagen (6) ab. Die Ecke zum 1:1-Ausgleich kam von ihm. Außerdem gewann er die meisten Zweikämpfe. Und bei den Flanken (5) war er ebenfalls unübertroffen. Leider aus Sicht der Eintracht fand er in der Mitte zu wenig Abnehmer.

Daichi Kamada: Freute sich über seinen Treffer zum 2:1. Mit guten Momenten, in denen sich seine Spielfreude zeigte. Hatte aber auch Phasen, in denen er sich im Hintergrund hielt. Zu wankelmütig.

Jesper Lindström: Läuft viel. Aber oft ohne Ziel. Die fehlende Durchschlagskraft ist sein Makel. Muss wieder torgefährlicher werden.

Rafael Borré: Auch der Kolumbianer konnte in seinem Kerngebiet nicht punkten. Vorne setzte sich der Stürmer nicht in Szene.

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Ajdin Hrustic: Ersetzte Rode. Scheiterte ein Mal an Hoffenheims Torwart Baumann, weil sein Schuss nicht gut genug war.

Jens Petter Hauge: Kam für Borré ins Spiel. Gab die Vorlage zur Chance von Hrustic.

Ragnar Ache: Durfte für Lindström ran. Abermals mit Durchsetzungsdefiziten.

Djibril Sow: Kam im Tausch mit Kamada. Durfte sich nach seiner Verletzung eine Viertelstunde für die Partie bei West Ham United einspielen.

Goncalo Paciencia: Für ihn musste Knauff raus. Schoss ein Mal ganz weit vorbei.

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link