Kurs halten, klare Kante zeigen. Für Oliver Glasner gibt es keinen Grund, von der grundsätzlichen Marschroute abzuweichen. Und schon gar nicht, wenn wieder eine dieser magischen Europapokalnächte erwartet wird. „Wir wollen auch das Rückspiel gewinnen“, sagte der Eintracht-Trainer einen Tag vor dem Wiedersehen mit Real Betis aus Sevilla.

Achtelfinale. Rückspiel in der Europa League. Für die Eintracht soll es der große Wurf werden. Kevin Trapp weiß: „Wir sind sehr schwer zu bespielen.“ Schon im Hinspiel, das die Eintracht nach einer starken Leistung 2:1 für sich entschieden hatte, präsentierten sich der Frankfurter Torhüter und seine Mitspieler in einer prächtigen Verfassung. Gut für die Eintracht: Das letzte ärztliche Bulletin, von dem Trainer Glasner am Mittwoch berichtete, sieht positiv aus.

Danach steht einem weiteren Einsatz von Jesper Lindström gegen die Spanier nichts im Wege. Im Bundesliga-Kerngeschäft hatte sich der Däne am Sonntag gegen den VfL Bochum eine Bänderdehnung zugezogen. Doch weil die medizinische Abteilung der Eintracht augenscheinlich „tolle Arbeit“ geleistet habe, wie Glasner lobte, könne der flinke Lindström wieder und weiter wirbeln.

Ob er es auch wirklich tut, hängt ein bisschen auch davon ab, in welcher Verfassung sich die Andalusier befinden. Schon im Hinspiel hatten sie mehr Ballbesitz. Doch das hat nichts zu bedeuten. Es ist nicht der Ballbesitz, der für das Toreschießen verantwortlich ist. Es ist die grundsätzliche Qualität der Mannschaft, die entscheidet. Harmonieren Abwehr, Mittelfeld und Angriff? Beteiligen sich die Offensivspieler als erste Verteidiger mit großer Wucht und Leidenschaft auch an der Defensivarbeit?

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link