Fußball-Bundesligaklub Eintracht Frankfurt bekommt für das Europa-League-Halbfinale bei West Ham United ein Kontingent von 3000 Tickets. Das teilten die Hessen vor dem Verkaufsstart an diesem Mittwoch mit. Beim Viertelfinalrückspiel (3:2) beim FC Barcelona waren zuletzt etwa 30.000 Anhänger der Eintracht ins Camp Nou gekommen, obwohl der Verein offiziell nur etwas weniger als 5000 Karten erhalten hatte.

„Zero Tolerance Policy“

„Unsere Fans sind am kreativsten, sich auf allen Wegen Tickets zu besorgen. Das war so und wird immer so sein“, hatte Vorstandssprecher Axel Hellmann dazu gesagt. Barca-Präsident Joan Laporta sprach im Anschluss derweil von „einer Schande, die sich nicht wiederholen darf“ und kündigte als Konsequenz die Einführung personalisierter Tickets an.

Für das Halbfinal-Hinspiel der Eintracht im Londoner Olympiastadion am 28. April (21.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Europa League) dürfte es für Frankfurter Fans nun aber deutlich schwieriger werden, in das Stadion in England zu gelangen. Alle Bewerber, die ein offizielles Ticket erhalten, werden nach Ablauf der Verkaufsphase an diesem Freitag über den Erfolg ihres Antrags informiert. Von einem Ticketkauf bei Drittanbietern oder Online-Plattformen hingegen warnte die Eintracht „ausdrücklich“.

Fast wie ein Heimspiel: Zehntausende Anhänger der Frankfurter Eintracht im Europa-League-Viertelfinale beim FC Barcelona


Fast wie ein Heimspiel: Zehntausende Anhänger der Frankfurter Eintracht im Europa-League-Viertelfinale beim FC Barcelona
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Bild: EPA

„Fans von Eintracht Frankfurt mit Karten für andere als die für Eintracht Frankfurt vorgesehenen und zugewiesenen Bereiche werden nicht ins Stadion gelassen beziehungsweise des Stadions verwiesen“, hieß es in der Vereinsmitteilung. Auf diese sogenannte „Zero Tolerance Policy“ sei man „ausdrücklich“ von Halbfinalgegner West Ham hingewiesen worden. Das Rückspiel steigt am 5. Mai (21.00 Uhr) in Frankfurt.

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link