Mit 20 hat man noch Träume. Träume, die sich bei der Eintracht verwirklichen lassen können. Ansgar Knauff treibt diese Sehnsucht an, ein besserer Fußballprofi zu werden. Sein Start in Frankfurt verlief holprig. Drei Kurzeinsätze gab es zu Beginn, dann startete der Leihspieler von der Dortmunder Borussia durch.

Sechs Pflichtspiele in Folge war er am Ball, ein schönes Tor war dabei, vor allem aber dies: Wille, Wucht, Unbekümmertheit. Knauff tut dieser Mix gut – und der Eintracht auch. Knauff hat sich schnell zu einem Frischefaktor entwickelt. Ein junger Bursche, der eines Tages vielleicht ganz groß rauskommen kann.

Die Eintracht kann ihm dafür die rechte Bühne sein, denn bei dem aktuellen Tabellenachten trifft er auf Vorgesetzte, die der Jugend durchaus eine Chance geben. Jesper Lindström, gerade 22 geworden, hat sich gleichfalls zu einem Stammspieler mit Per­spektive entwickelt. Gefördert und gefordert von Trainer Oliver Glasner, hat auch der Däne bislang viel aus­ ­seinen Frankfurter Möglichkeiten gemacht.

Dass im Sommer mit Faride Alidou ein gleichfalls 20 Jahre junger Stürmer an den Main kommt, passt zum Kurs der Eintracht. Ebenso wie Knauff darf sich Alidou auch in der zweitwichtigsten deutschen Nationalmannschaft beweisen. In der U 21 hat sich das Duo am Freitag beim 4:0 gegen Lettland abgewechselt.

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link