Aus dem DFB-Pokal-Wettbewerb sind die Frauen der Frankfurter Eintracht zwar ausgeschieden, dennoch steht ihnen ein echtes Endspiel bevor. Das kommende Bundesliga-Auswärtsspiel bei Turbine Potsdam (7. Mai) wird Auskunft geben, ob die Hessinnen ihr großes Ziel, die Qualifikation für die Champions League, erreichen können.Ein Sieg beim Erzrivalen ist freilich Pflicht.

Genauso wie am Sonntag ein Heimsieg gegen Bayer Leverkusen Pflicht gewesen ist, um im Rennen zu bleiben. Mit den seit Mitte Dezember sieglosen Rheinländerinnen hatte die ersatzgeschwächte Eintracht indes ihre liebe Mühe. Es brauchte ein spätes Tor aus der Distanz von Barbara Dunst für den 2:1-Siegtreffer in der 85. Minute.

„Ein herausragendes Gefühl“

Die Österreicherin hat sich in dieser Saison im Mittelfeld zu einer der leistungsstärksten Spielerinnen im SGE-Aufgebot entwickelt – und bewahrte ihre Mannschaft nun vor einer herben Enttäuschung. „Wir mussten über unsere Grenzen gehen. Es ist ein herausragendes Gefühl, zu sehen, wie das Team die Rückschläge gemeistert hat“, sagte Cheftrainer Niko Arnautis.

Da waren zum einen die Ausfälle der Stammkräfte Laura Freigang (Corona-Infektion) und Verena Hanshaw (erkrankt), was zum ersten Startelfeinsatz der lange verletzten Kapitänin Tanja Pawollek führte. Und zum anderen die sperrige Leverkusener Spielweise, gegen diese die Frankfurterinnen kein rechtes Mittel fanden. Schlimmer noch: Kurz nach der Pause ging Bayer durch Annika Enderle in Führung (52.). Die Eintracht hatte jedoch eine schnelle Antwort parat. Sandrine Maurons Versuch wurde von einem Leverkusener Abwehrbein ins eigene Netz gelenkt (57.).

Das SGE-Offensivtrio Nicole Anyomi, Shekiera Martinez und Lara Prasnikar vergaben in der Schlussphase gute Gelegenheiten in Serie. Doch bevor die Hessinnen darüber verzweifelten, schlug die Stunde von Barbara Dunst. Nun darf der Blick aufs Endspiel am vorletzten Spieltag in Postdam gerichtet werden.

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link