Die Frankfurter Eintracht setzt alles auf eine Karte. Der Europa League gilt die volle Konzentration, die Bundesliga wird an den finalen Spieltagen der Saison zum vernachlässigbaren Pflichtprogramm. Mit dieser Einstellung, die von Trainer Oliver Glasner mit Hinweis auf die nötige Einteilung der Kräfte begründet wurde, absolvierten die Hessen am Montag die Partie bei Bayer Leverkusen.

Das Geschehen nahm dabei einen Verlauf, der niemanden wirklich überraschen konnte: Die Frankfurter unterlagen einer arbeitswilligen Werkself, die bei ihrem 2:0-Sieg von Anfang an ungleich konsequenter zur Sache ging, schließlich bietet sich ihr die Möglichkeit, als Tabellendritter die Qualifikation für die Champions League zu realisieren.

Frankfurter B-Elf

In der Königsklasse wäre die Eintracht, die durch die Niederlage auf den 11. Platz zurückfiel, auch gerne dabei. Dafür muss sie zunächst an diesem Donnerstag im Halbfinal-Rückspiel gegen West Ham den Vorsprung aus dem ersten 2:1-Aufeinandertreffern verteidigen und dann auch im Endspiel in Sevilla triumphieren. Dafür braucht es auf jeden Fall eine größere Durchsetzungskraft, als das B-Team an diesem Abend im Rheinland zu zeigen im Stande war.

Im nächsten Flutlicht-Match auf internationaler Bühne sollen dann einige Stammakteure wieder mitwirken, die in Leverkusen aus unterschiedlichen Gründen außen vor blieben: Rafael Borré fehlte gelb-gesperrt, Martin Hinteregger wegen einer Erkältung, Jesper Lindström wegen einer Muskelzerrung und Sebastian Rode, dem beide Knie schon lange Beschwerden bereiten, konnte sich auf Geheiß Glasners eine Pause schöpferische Pause gönnen.

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link