Ob die Transferpolitik für die kommende Saison ein Erfolg wird, wird sich erst zeigen, die Wahrheit liegt bekanntlich auf dem Platz. Auf jeden Fall hat die Frankfurter Eintracht sehr frühzeitig ihrem Kader neue Kräfte zugeführt und dabei kaum Geld ausgegeben. Am Freitag verkündete der Klub der Fußball-Bundesliga die Verpflichtung des Innenverteidigers Jérôme Onguéné vom FC Salzburg zur kommenden Spielzeit, es ist nach Kolo Muani (Nantes), Faride Alidou (HSV) und Marcel Wenig (FC Bayern, Jugend) der vierte ablösefreie Profi.

Mit Aurelio Buta, einem Rechtsverteidiger von Royal Antwerpen, und Harvoje Smolcic, einem Innenverteidiger aus Rijeka, stehen zwei weitere Neuzugänge fest. Da die aktuellen Leihspieler Krijstian Jakic und Jens Petter Hauge eine Festanstellung bekommen, wird der Schwerpunkt der Transfer-Arbeit nun mehr auf der Trennung von Spielern als auf weiteren Verpflichtungen liegen.

Onguéné erhält einen Fünfjahresvertrag. Der 24-Jährige spielt seit Ende August 2017 in Salzburg, und gewann vier österreichische Meisterschaften sowie drei nationale Pokale, wozu er in bislang 111 Pflichtspielen 13 Tore und fünf Vorlagen beitrug. Darunter fallen 21 Einsätze auf internationaler Ebene, 13 in der Champions League und acht in der Europa League.

Für die Nationalmannschaft Kameruns bestritt Onguéné bisher zehn Partien und wurde auch zweimal beim diesjährigen Afrika-Cup eingesetzt, der für Kamerun mit Platz drei endete. Der Verteidiger infizierte sich dort allerdings mit Malaria und kehrte erst am vergangenen Wochenende ins Salzburger Team zurück. Sportvorstand Markus Krösche sagt: „Jérôme bringt auf der einen Seite langjährige Profierfahrung auch auf höchster internationaler Ebene mit und ist mit 24 Jahren dennoch längst nicht am Ende seiner Entwicklung.“

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link