Alle Blicke auf Barcelona. Als die Nullnummer gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth perfekt war und die letzten Trainerkommentare gesprochen waren, schlug Axel Hellmanns Stunde. Der Vorstandssprecher der Eintracht nutzte die Gelegenheit, um Bilanz zu ziehen. Nicht sportlich, sondern administrativ.

So betrüblich es auch gewesen sein mag, mit dem 0:0 und der gleichzeitigen Niederlage der Hoffenheimer eine Chance verpasst zu haben, den Rückstand auf die besonders lukrativen Tabellenplätze zu verringern, so Erfolg versprechend waren die Begleiterscheinungen rund um das Bundesligaspiel gegen die Franken. Generalprobe geglückt. Abseits des Platzes nämlich hat es gepasst und die Erwartungen der Frankfurter Verantwortlichen auf einen ähnlich reibungslosen Ablauf rund um das bevorstehende Jahrhundertspiel gegen den FC Barcelona mit viel positiver Energie geladen.

Für das erste Spiel seit zwei Jahren unter Vollauslastung musste die Eintracht alle Register ziehen. Heißt konkret: Alle Mann zurück an Bord. Ordner, Caterer, Dienstleister – was gegen Fürth zu sehen war, wird auch gegen Barcelona zu sehen sein. 860 Mitarbeiter im Catering, 800 Ordner und Security-Kräfte. „Insgesamt waren 2000 Leute im Einsatz“, sagte Hellmann, der von einem großen Kraftakt für alle sprach.

Auch Trainer Oliver Glasner hätte gern vermeldet, dass seine Mannschaft unter Vollauslastung funktioniert hat. Hat sie aber nicht, denn wieder einmal ist es ihr nicht gelungen, aus ihrem überlegen geführten Spiel Kapital zu schlagen. Keine Tore gegen die schlechteste Mannschaft der Liga. Für den bevorstehenden Viertelfinalkracher gegen Barcelona ist das ein schlechtes Zeichen.

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link