Es ist das Mindeste, was die Mannschaft tun kann. An diesem Sonntag wird die Eintracht in Trauerflor spielen. Und selbstverständlich wird es auch eine Gedenkminute geben. Mit Jürgen Grabowski (siehe nebenstehenden Artikel) ist eine Ikone der Frankfurter Eintracht verstorben. „Das ist ein ganz trauriger Tag“, sagte Oliver Glasner am Freitag. Eigentlich wollte der Trainer sofort über die bevorstehende Bundesliga-Aufgabe gegen den forschen Aufsteiger VfL Bochum an diesem Sonntag (17.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga und bei DAZN) zu sprechen kommen.

Doch auch der Österreicher, der Grabowski nicht persönlich kannte, zeigte sich ergriffen und betrübt. „Er hat sehr viel geleistet. Ich habe viele Geschichten über ihn gehört.“ Glasners Wunsch: „Mit einem Sieg gegen Bochum können wir ihm einen kleinen Gruß nach oben schicken.“

Drei Siege in Serie, das würde Glasner gefallen. Zweimal schon ist seine Mannschaft in Vorleistung getreten. Das 4:1 bei Hertha BSC war genau der rechte Mutmacher für das nachfolgende 2:1 in der Europa League bei Real Betis in Sevilla. Nun also der dritte Streich gegen Bochum? „Der VfL hat viel Speed auf den Außen und mit Polter einen robusten Stürmer“, sagte Glasner über die Vorzüge des Gegners tief aus dem Westen.

Zur Einstimmung auf die Partie, für die 25.000 Zuschauer zugelassen sind, erinnerte der Eintracht-Trainer an seine Aussage, dass man mit dem Bayern-Spiel die Talsohle durchschritten habe. Die Eintracht habe sich seitdem stabilisiert, müsse aber jetzt aufpassen: „Nach dem grandiosen Heimsieg der Bochumer gegen die Bayern sind wir gewarnt.“

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link