Auf nach Sevilla, auf zum Finale in der Europa League. Die Eintracht ist wirklich dabei, und als am Donnerstagabend im Halbfinal-Rückspiel der 1:0-Sieg über West Ham United perfekt war, kannte der Jubel keine Grenzen. Die Frankfurter Arena, prallgefüllt mit 48.000 Zuschauern, wurde zu einem Tollhaus. Gesänge, Schlachtrufe – die Freude über das außergewöhnlich Geleistete war riesengroß.

„Ein Traum wird endlich wahr. Weltklasse“, sagte Eintrachts Präsident Peter Fischer umringt von feiernden Fans bei RTL: „Sie haben das abgewichst gespielt. Das haben diese Stadt und dieses Umfeld verdient. Das ist Fußball. Und jetzt gewinnen wir das Ding.“

„Als Truppe sind wir außergewöhnlich“

Auch Oliver Glasner konnte sein Glück kaum fassen. „Das war ein Abend, den man nie vergisst“, sagte der Eintracht-Trainer und gab jedes Lob an seine Spieler weiter: „Ich habe zu der Mannschaft gesagt: Ich weiß nicht, ob ihr die besten Spieler seid, und ich weiß nicht, ob wir die besten Trainer sind. Aber als Truppe sind wir außergewöhnlich.“

Vorstandssprecher Axel Hellmann hat Recht mit seiner Einschätzung, dass der Finaleinzug ein „Meilenstein für die Klubgeschichte“ sein würde. Letztmalig stand eine Frankfurter Fußballmannschaft vor 42 Jahren in einem Europapokalfinale. Damals gab es gleich zwei Finalspiele im UEFA-Pokal gegen Borussia Mönchengladbach – und der Triumphator hieß Eintracht.

Die Eintracht-Anhänger jubeln nach Schlusspfiff mit Präsident Peter Fischer.


Die Eintracht-Anhänger jubeln nach Schlusspfiff mit Präsident Peter Fischer.
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Bild: EPA

Am 18. Mai nun gibt es dieses eine Endspiel in Sevilla, und der Gegner der Eintracht heißt Glasgow Rangers. Die Schotten besiegten RB Leipzig 3:1.

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link