Eintracht Frankfurt hat dem FC Barcelona erfolgreich Paroli geboten und darf weiter vom Einzug ins Halbfinale der Europa League träumen. Der Fußball-Bundesligaklub erkämpfte sich am Donnerstag im ersten Viertelfinalduell mit dem fünfmaligen Champions-League-Gewinner ein verdientes 1:1 (0:0), das den im laufenden Wettbewerb weiter ungeschlagenen Hessen alle Chancen auf das Weiterkommen lässt.

Vor 48.000 Zuschauern brachte Ansgar Knauff die Eintracht in der 48. Minute in Führung, die Ferran Torres (66.) egalisierte. Das Rückspiel im Camp Nou steigt am kommenden Donnerstag. Dann fehlt den Frankfurtern Abwehrspieler Tuta, der in der 78. Minute die Gelb-Rote Karte sah.

Schon vor dem Anpfiff herrschte in der ausverkauften Arena Gänsehaut-Atmosphäre, denn die Fans widmeten ihre Choreographie der jüngst verstorbenen Eintracht-Legende Jürgen Grabowski. Unter einem Schwarz-Weiß-Bild des Weltmeisters von 1974 prangte der Spruch: „Auferstehen werden nur Götter.“

Als es dann losging, konnte sich Nationaltorwart Kevin Trapp unter den Augen von Bundestrainer Hansi Flick gleich auszeichnen. Der Eintracht-Keeper lenkte in der 3. Minute einen Distanzschuss von Torres mit den Fingerspitzen noch über die Latte.

Die Eintracht war jedoch nicht um eine Antwort verlegen. „Wir wollen auf jeden Fall mit einem Ergebnis nach Barcelona reisen, wo noch alles möglich ist“, hatte Trainer Oliver Glasner kurz vor Beginn der Partie noch einmal betont. Entsprechend forsch trat seine Mannschaft auf. Erst wurde ein Schuss von Knauff zur Ecke abgefälscht, kurz darauf vergab Djibril Sow die größte Chance zur frühen Führung. Nach Vorarbeit von Jesper Lindström verzog der Schweizer völlig frei aus zehn Metern.

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link