Nächster Rückschlag: Barça-Trainer Xavi Hernandez während des Spiels gegen Cádiz im Camp Nou

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Erst Frankfurt, jetzt Cádiz: Nach dem Ausscheiden in der Europa League gegen die Eintracht muss der FC Barcelona nun auch in der Liga eine schmerzhafte Niederlage einstecken. Vor dem Spiel kam es zu Fan-Protesten gegen Präsident Laporta.

Der FC Barcelona hat vier Tage nach dem überraschenden Europa-League-Aus gegen Eintracht Frankfurt auch in der spanischen Fußball-Liga eine schmerzliche Heimniederlage kassiert. Gegen den FC Cádiz verlor der Tabellenzweite am Montag 0:1 (0:0). Lucas Pérez überwand Nationaltorwart Marc-André ter Stegen in der 48. Minute mit einem Abstauber. Durch den Sieg verließen die Gäste die Abstiegsränge. Vor nur gut 57.000 Zuschauern im riesigen Camp Nou gelang Barcelona trotz großer Überlegenheit kein Tor.

Damit verpassten es die Gastgeber, sich im Rennen um die Champions-League-Qualifikation ein wenig von den punktgleichen Konkurrenten FC Sevilla und Atlético Madrid abzusetzen. Die Katalanen haben allerdings ein Spiel weniger absolviert. Auf Spitzenreiter Real Madrid beträgt der Rückstand nun 15 Punkte. Der Rekordchampion hatte am 32. Spieltag nach einem 0:2-Rückstand noch 3:2 in Sevilla gewonnen und steuert auf den nächsten Titel zu.

Vor der Partie hatten Anhänger des FC Barcelona nach dem großen Ärger über Zehntausende Frankfurt-Fans im Camp Nou bei der 2:3-Pleite in der Europa League gegen die Klubführung protestiert. Medien schätzten die Zahl der Teilnehmer auf 100 bis 200. Klub-Chef Joan Laporta kündigte für Dienstag eine Pressekonferenz an. Dort will er eine klärende Stellungnahme zu den Ereignissen vom vergangenen Donnerstag abgeben.

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link