Trainer Thomas Tuchel sieht seine Zukunft auch nach den harten Sanktionen gegen den russischen Klubbesitzer Roman Abramowitsch beim englischen Champions-League-Sieger FC Chelsea. „Ich bin immer noch glücklich, hier zu sein, immer noch glücklich, Trainer einer starken Fußballmannschaft zu sein“, sagte Tuchel am Rande des 3:1 der Londoner in der englischen Premier League am Donnerstagabend gegen Schlusslicht Norwich City.

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Der Wille des Teams sei trotz aller neuen Probleme ungebrochen, betonte der deutsche Coach. „So lange wir genug Trikots haben und einen Bus, um zu den Spielen zu fahren, werden wir da sein und hart am Wettkampf teilnehmen“, sagte der 48-Jährige dem BBC-Radio. Er wisse, dass „es viel Lärm gibt, und trotzdem erlauben wir uns, unser Bestes zu geben, um uns auf den Fußball zu konzentrieren.“

Großbritannien hatte Stunden vor der Begegnung weitreichende Maßnahmen gegen Chelsea verhängt. Der Klub-Weltmeister darf ab sofort keine Spielertransfers mehr tätigen, keine Eintrittskarten für zukünftige Spiele verkaufen und muss sämtliche Fanshops schließen. Der russische Besitzer Abramowitsch verliert damit vorerst die Kontrolle über den Fußballverein aus der englischen Hauptstadt.

„Ich weiß nicht, ob ich mir Sorgen mache. Aber wir sind uns dessen bewusst und es ändert sich fast jeden Tag“, sagte Tuchel: „Wir können nicht viel dagegen tun.“ Er wolle nun abwarten, wie sich die Situation vielleicht abermals noch verändert. „Wir nehmen es Tag für Tag. Ich habe das gestern nicht kommen sehen und ich weiß nicht, was morgen kommt“, sagte der ehemalige Trainer von Borussia Dortmund und Mainz 05.

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link