Felix Magath hat bei seiner Vorstellung als neuer Trainer von Hertha BSC vor weiteren Streitigkeiten und Konflikten beim Berliner Fußball-Bundesligaklub gewarnt. „Ich hoffe, es ist allen klar, es geht hier in den nächsten Wochen um Hertha BSC, nicht um Felix Magath oder Fredi Bobic. Es geht darum, dass der Klub, in der Situation ist, in der er breite Unterstützung braucht, die Spieler Unterstützung brauchen“, sagte der 68-Jährige.

Zuletzt hatte es neben der sportlichen Talfahrt auf Platz 17 bei der Hertha immer wieder auch öffentlich ausgetragene Dispute und Meinungsverschiedenheiten gegeben – bis hinauf zum Präsidium und Millionen-Investor Lars Windhorst.

Die auf Platz 17 abgerutschte Mannschaft habe auf ihn zuletzt einen „etwas unkoordinierten“ Eindruck gemacht, sagte Magath. Für genaue Pläne zum sportlichen Aufschwung müsse er aber noch die Spieler besser kennen lernen. Das erste Spiel unter Magath steht am Samstag (15.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga sowie bei Sky) gegen die TSG 1899 Hoffenheim an.

Der einstige Meistercoach des FC Bayern München und des VfL Wolfsburg gestand, dass das Comeback auch für ihn überraschend sei. „An und für sich wollte ich in der Bundesliga nicht mehr als Trainer arbeiten. Auf der anderen Seite bezeichne ich mich als Sportler, als Fußballer. Ich habe mein Leben lang fast nichts anderes gemacht. Ich kann gar nicht anders. Ich bin Fußballer, ich will Fußball. Ich bin in der Lage, mich Situationen anzupassen“, sagte Magath.

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link