Schottische Fußball-Solidarität mit der Ukraine

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„Für mich gibt es kein Land namens Russland mehr“, sagt der ukrainische Nationaltrainer Petrakov. So lange Menschen in seiner Heimat sterben, will er nicht an Fußball denken.

Der ukrainische Fußball-Nationaltrainer Oleksandr Petrakov hält es derzeit für unvorstellbar, mit seiner Mannschaft im Juni in Schottland anzutreten. „So lange Menschen in meiner Heimat weiter sterben, kann ich nicht darüber nachdenken, in Schottland zu spielen“, wird Petrakov auf dem Branchenportal insidethegames zitiert.

Das Play-off-Halbfinale zur WM in Qatar hätte eigentlich am vergangenen Wochenende in Glasgow stattfinden sollen, wurde vom Internationalen Fußballverband FIFA aber wegen des russischen Krieges gegen die Ukraine in den Juni verlegt. Zudem sollen Petrakov und sein Team laut Spielplan Anfang Juni in der Nations League in Irland sowie Schottland auflaufen.

Er sei mit seinen Spielern, von denen drei inzwischen beim rumänischen Klub FCSB (vormals: Steaua) Bukarest unter Vertrag stehen, in Kontakt. „Für sie ist der Fußball in den Hintergrund gerückt“, sagte der 64 Jahre alte Petrakov. Mit Russen wolle er nichts mehr zu tun haben. „Für mich gibt es kein Land namens Russland mehr.“

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link