„Ich habe vor allem darauf Wert gelegt, dass ich einen Mann an meiner Seite habe, der ein bisschen jünger ist“, sagt Magath über seinen Assistenten Fotheringham.

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Der neue Hertha-Trainer Felix Magath muss sich im ersten Spiel vertreten lassen. Er hält nur die Ansprache per Video, dann übernimmt sein Assistent. Der hat im Trainerteam sonst eine andere Rolle.

Mark Fotheringham weiß was harte Arbeit ist, sein Vater war Gerüstbauer. „Ich komme aus einer Arbeiterfamilie“, sagt er, und so war es kein Zufall, dass sich Fotheringham ausgerechnet mit jenem Trainer so gut verstand, auf den er 2014 beim FC Fulham traf. Felix Magath hatte den damaligen Premier-League-Klub gerade übernommen, und Fotheringham, zu diesem Zeitpunkt schon im fortgeschrittenen Stadium seiner Karriere, war begeistert. Das physisch harte Training machte mächtig Eindruck auf den Schotten, genau wie der Umstand, dass Magath die schwierige Situation mit vielen Jugendspielern so strikt managte. „Ich habe mir alle Einheiten notiert und auf einen Zettel geschrieben“, sagt Fotheringham, was wiederum Magath imponierte.

Inzwischen arbeiten die beiden zusammen, Magath hat Fotheringham als seinen Ko-Trainer mit zu Hertha BSC gebracht, auch weil der im Alter von 38 Jahren als eine Art Scharnier zwischen dem 68-jährigen Chef und der Mannschaft fungieren soll. „Ich habe vor allem darauf Wert gelegt, dass ich einen Mann an meiner Seite habe, der ein bisschen jünger ist, der, denke ich mal, näher an den Spielern von der Befindlichkeit dran ist als ich“, sagte Magath bei seiner Vorstellung. Fotheringham nennt Magath gern nur „Boss“, das passt ins öffentliche Bild über den als autoritär geltenden Magath.

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link