Dieses Jahr in Qatar daheim: die von der FIFA um Präsident Gianni Infantino (rechts, neben dem qatarischen Premierminister) ausgerichtete Fußball-WM

Bild: AP

Acht Fußballplätze finanziert vom Gastgeber der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft: Im Ahrtal wird die Fluthilfe auch vom Wüstenemirat Qatar angetrieben. Für den Verbandspräsidenten ein „großer Schritt“.

Der umstrittene WM-Gastgeber Qatar engagiert sich in der Fluthilfe für das stark betroffene Ahrtal und übergab am Montag beim ersten Spatenstich in Hönningen einen Scheck von einer Million Euro für den Neubau von acht Kinderfußballplätzen im Landkreis Ahrweiler. Das Emirat ist Ende des Jahres erstmals Ausrichter einer WM-Endrunde (21. November bis 18. Dezember).

„Mit einem solchen Spendenbetrag kommen wir einen großen Schritt voran. Unsere Fußballvereine sind auf Hilfe angewiesen, um auch in Zukunft ihre wichtigen Aufgaben, speziell auch im Jugendbereich, erfüllen zu können“, sagte der Präsident des Fußballverbandes Rheinland, Walter Desch.

Die Fußballvereine im Ahrtal und den daran angrenzenden Gebieten wurden von der Flutkatastrophe vom 14. Juli 2021 hart getroffen. Ganze Plätze wurden vom Wasser weggespült, Vereinsheime vollständig zerstört.

Deshalb hat die Stiftung des Fußballverbandes Rheinland „Fußball hilft“ das Sonderprojekt „Kinderfußballfelder“ entwickelt. Sie befindet sich in Gesprächen mit acht möglichen Standorten für solche Kleinspielfelder.

Der Botschafter des Staates Qatar, Scheich Abdullah Bin Mohammed bin Saud Al-Thani (Dritter von rechts), bei der Scheckübergabe in Hönningen.


Der Botschafter des Staates Qatar, Scheich Abdullah Bin Mohammed bin Saud Al-Thani (Dritter von rechts), bei der Scheckübergabe in Hönningen.
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Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link