Falls der Fußball-Weltverband wissen will, wie er der Randale in den Fußballstadien wirklich Herr werden kann, bekommt er hier gleich einen revolutionären Tipp. Diese Woche war es wieder ganz übel, beim Endspurt der WM-Qualifikation in Afrika. Die Bilder vom Ägypter Mo Salah, der von kantigen Sicherheitsleuten beschützt werden musste, als er nach dem Spiel gegen Senegal den Platz verließ, sind niederschmetternd.

Die Zuschauer in Dakar machten ihn zur Hassfigur. Sie traktierten während des Spiels die ägyptische Mannschaft mit Laserpointern, als Racheakt, weil das in Kairo beim Hinspiel umgekehrt auch so gewesen sein soll. So geblendet, verschoss Salah seinen Elfmeter und Ägypten schied aus.

Was also tun? Wir schlagen eine demonstrative und hochwirksame Gegenmaßnahme vor, die besser wäre als jede Strafe für die Mannschaften. Und gleichzeitig ein eleganter Konter gegen den Iran, der seine Frauen ja gern mit Pfefferspray vom Stadiontor vertreibt: Ab sofort sollten zu sämtlichen brisanten Fußballspielen nur noch weibliche Zuschauer zugelassen werden. Wäre doch ein interessanter Move. Besonders auch bei der Weltmeisterschaft in Qatar.

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link