An das Finale von Kiew 2018 haben nur Liverpool und Torwart Loris Karius schlechte Erinnerungen.

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Als der FC Liverpool und Real Madrid im Finale 2018 gegeneinander spielten, schenkte die ukrainische Hauptstadt dem Fußball einen Festtag. Vier Jahre später sollte das Finale von Paris auch ein Kiew-Tag sein.

Als der FC Liverpool und Real Madrid das bislang letzte Mal aufeinandertrafen, war Jürgen Klopp noch der Trainer, der angeblich kein Finale kann. Real hingegen war das Team, das mit unnahbarer Aura von Titel zu Titel eilte, wenn es sein musste, wie in diesem Fall, auch auf zynische Art. Und Kiew, der Gastgeber des Champions-League-Finales 2018, war eine strahlende europäische Stadt.

Menschenmassen schoben sich an jenem 26. Mai über den Chreschtschatyk-Boulevard, wo das Fanfest der UEFA aufgebaut war, es war warm, nach dem Spiel fuhr die Metro die ganze Nacht, um Fans in ihre Quartiere zu bringen, und der Morgen darauf brachte das nächste Fest, den „Kiew-Tag“, an dem viele Menschen sich traditionell ukrainisch kleideten.

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link