Kernig-kumpelig gegen taktisch-tüftelnd: Jürgen Klopp (links) und Pep Guardiola

Bild: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Erster gegen Zweiter, Manchester City gegen den FC Liverpool: Beim Spiel um die Meisterschaft schaut die Welt am Sonntag nach England. Denn die Premier League ist dem Rest der Fußballwelt enteilt.

Auf die Kanadagänse am Ashton Canal in Manchester kommt ein strapaziöser Tag zu. Die Vögel haben sich den schmalen Wasserlauf und den dazugehörigen Spazierweg, der vom Stadtzentrum in östlicher Richtung zum Stadion von Manchester City führt, als Brutrevier ausgesucht. Seit Wochen beschimpfen sie jeden Jogger und Spaziergänger, der ihnen beim Versuch, sich an ihnen vorbeizuschleichen, verdächtig vorkommt. Und an diesem Sonntag werden sie damit so ihre Mühe haben, wenn ab dem Nachmittag Tausende am Kanal entlangflanieren, um beim Premier-League-Spitzenspiel des 32. Spieltags live dabei zu sein: Manchester City gegen den FC Liverpool.

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Es ist das Kräftemessen von Englands besten und erfolgreichsten Fußballklubs der zurückliegenden Saisons, die auch in diesem Jahr wieder die Meisterschaft unter sich ausmachen. Mehr Spannung geht kaum: City führt die Tabelle an, hat wenige Wochen vor dem Ende der Saison aber nur einen Punkt Vorsprung vor Liverpool. Der FC Chelsea auf dem dritten Platz ist mit 13 Punkten Rückstand bereits weit abgeschlagen. Zwischen 2018 und 2021 gewann City dreimal den Titel. Eine solche Dominanz ist eigentlich untypisch für den englischen Fußball, und sie wurde nur von Liverpools Triumph in der Saison 2019/20 unterbrochen.

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link