Das dramatische Fernduell am letzten Spieltag der Premier League bestimmt die Schlagzeilen in Großbritannien. Nach einem Zwei-Tore-Rückstand sicherte sich Manchester City dank seines Doppeltorschützen Ilkay Gündogan mit einem späten 3:2-Erfolg gegen Aston Villa abermals die englische Fußball-Meisterschaft. Der FC Liverpool wurde mit einem Punkt Rückstand auf City Tabellenzweiter. Das schreiben englische Medien:

„The Telegraph“: „Manchester City ist Premier-League-Champion. Doch diese einfache, wenn auch großartige Aussage gibt nicht annähernd die Verzweiflung wieder, das Delirium, das Drama dieses außergewöhnlichen Comebacks gegen Aston Villa, das man sich nicht ausdenken kann, das letztendlich den vierten Titel binnen fünf Spielzeiten brachte.“

„Daily Mail“: „Das war ein beachtliches Comeback. Wirklich beachtlich. Der letzte Mann, der am letzten Spieltag so wichtig für Man City war, hat jetzt eine Statue vor dem Stadion. Vielleicht kriegt Gündogan eines Tages auch eine. Er hat zwei Tore geschossen, das erste und das letzte. Alle waren wichtig, aber Gündogan hat den Ball ins Rollen gebracht und dafür gesorgt, dass er rollte, bis City die Liga gewonnen hat.“

„Guardian“: „Durch den Sieg hat Klopps Mannschaft die Saison als einziges Premier-League-Team zuhause ohne Niederlage und mit beachtlichen 92 Punkten beendet. In 24 der letzten 29 Spielzeiten wäre das genug gewesen, um die Meisterschaft zu gewinnen.“

„The Times“: „Zumindest für diese Saison ist eine höchst illustre Rivalität entschieden. So wie City und Liverpool in ihren Kampf verwickelt sind, haben sie den Fußball auf ein neues Level gehoben. Es war wie das Beste von Roger Federer und Rafa Nadal, wunderschön und fesselnd, ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das ein Privileg für alle Zuschauer war, und mit einem letzten Akt, der eine ganz eigene faszinierende Erzählung hatte.“

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link