Hansi Flick sprach am Anfang und am Ende über Israel. Zuerst ging es um den „Respekt vor der Geschichte“, darum, dass „ein Spiel gegen Israel immer etwas Besonderes ist“, wie der Bundestrainer sagte. Flick berichtete von persönlichen Verbindungen und Besuchen, auch aus seiner Zeit als Sportdirektor, und sagte: „Das Verhältnis der beiden Länder ist von Freundschaft und Verbundenheit geprägt.“

Das Testspiel an diesem Samstag in Sinsheim (20.45 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zu Länderspielen und im ZDF) ist der fünfte Vergleich, den ersten hatte es vor 35 Jahren in Tel Aviv gegeben, den bis dato letzten 2012 in Leipzig. Zum Schluss der Pressekonferenz am Freitag in Neu-Isenburg kam Flick dann auf die sportliche Gegenwart zu sprechen.

Er würdigte die israelische Nachwuchsarbeit, deren Früchte sich auch bei der U 21 zeigten, bevor er einen speziellen Blick auf Munas Dabbur warf. Den Profi der TSG Hoffenheim, der in Sinsheim quasi ein Heimspiel hat, nannte Flick nicht nur einen „sehr guten Wandspieler“ , der „immer torgefährlich“ sei. Er verriet auch, dass Dabbur Teil seines Teams bei Comunio ist, dem virtuellen Managerspiel. Dort allerdings, scherzte Flick, hole Dabbur ihm zu wenig Punkte.

Was das eigene Team anging, verriet der Bundestrainer, dass sich Marc-André ter Stegen und Kevin Trapp den Platz im Tor teilen werden, dass Nico Schlotterbeck sein Debüt in der Innenverteidigung geben werde, dass im Mittelfeld Ilkay Gündogan beginnen werde – und dass es bei Joshua Kimmich „nichts Neues“ gebe, der Münchner ist wegen der bevorstehenden Geburt seines dritten Kindes nicht dabei.

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link