Marco Rose lächelte gequält. Nach Aussagen von Borussia Dortmunds Lizenzspielerchef Sebastian Kehl am Rande des Spiels bei der Spielvereinigung Greuther Fürth sah sich der Coach auf einmal mit Spekulationen zu seiner Zukunft konfrontiert. „Ich bin nächstes Jahr noch Trainer von Borussia Dortmund“, betonte Rose nach dem Schlusspfiff im TV-Sender Sky: „Ich freue mich darauf.“

Zuvor hatte Kehl zweimal auf die Frage, ob Rose auch nächste Saison noch Trainer der Dortmunder sei, geantwortet, dass er davon ausgehe. Das genügte, um eine Blitzdebatte um Rose zu entfachen, der in Dortmund noch einen Vertrag bis zum Sommer 2024 besitzt. „Was soll ich euch dazu sagen? Ihr versucht aus irgendwelchen Dingen, irgendwas zu zaubern“, antwortete Rose nach dem 3:1 (1:0) gegen Absteiger Fürth dem Sky-Reporter. Mit Blick auf die Vereinsführung um Hans-Joachim Watzke versicherte er: „Wir arbeiten sehr vertrauensvoll zusammen.“

Zudem sagte der Dortmunder Coach: „Aber es ist Fußball und es gibt Leute, die sagen, dass ich möglicherweise nicht der richtige Trainer bin, aber es gibt auch viele Leute, die sagen, dass der Weg und die Umstände diese Saison schwierig waren. Ich glaube im Fußball geht das relativ schnell, wenn man mal zwei Spiele verliert, dann ist man eigentlich schon wieder weg. Aber ich nehme das alles relativ entspannt. Wir sind Vizemeister und haben 66 Punkte. Aber wir haben in allen Cup-Wettbewerben schwer enttäuscht.”

Dortmund sicher auf Platz zwei

Dabei hatte Rose am Samstag zumindest ein kleines bisschen Grund zur Freude. Julian Brandt schoss den Verein auf den sicheren zweiten Platz. Der Nationalspieler räumte mit zwei Treffern gegen Fürth letzte theoretische Zweifel am Rang hinter Dauerchampion FC Bayern München aus.

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link