Das Treffen fand im Raum Glasgow Rangers statt. Dabei wäre der benachbarte FC Barcelona aus gegebenem Anlass passender gewesen. Schließlich bekommt es die Eintracht am 7. und 14. April im Viertelfinale der Europa League mit dem spanischen Topklub zu tun. Doch dieser Raum im Proficampus der Eintracht ist zu klein, um sich in einer größeren Journalistenrunde mit Sportvorstand Markus Krösche ausgiebig zu unterhalten.

Glasgow oder Barcelona – Hauptsache Europapokal. Sagt auch Krösche. „Ich bin kein Freund davon, keine Ziele auszugeben.“ Krösches Ziel und das der Eintracht ist klar: „Unser Ziel ist es, nächstes Jahr wieder in Europa zu spielen. Jeder hat gesehen, wie geil das ist.“ Mit der Europa League, dem zweithöchsten Wettbewerb, haben die Frankfurter seit vielen Jahren schon beste Erfahrungen gemacht. „Wir würden aber auch in der Conference League spielen“, sagte der 41 Jahre alte Sportvorstand am Mittwoch.

Ausschlaggebend sei schließlich das sportliche Abschneiden in der Bundesliga, in der sich der Eintracht trotz eines Rückstands von sieben Punkten auf den Tabellenfünften Freiburg noch alle Möglichkeiten für eine Verbesserung bis zum Saisonfinale am 14. Mai bieten.

„Man muss ambitioniert sein“

„Wenn man Ziele hat, muss man sie definieren, äußern und auch einfordern. Wenn man sie nicht erreicht, gibt’s dann eben auf die Fresse. Das ist halt so. Aber ich bin kein Freund davon, Ziele erst gar nicht auszugeben. Man muss ambitioniert sein, um Ziele zu erreichen. Das mit einer gewissen Einstellung zu tun, mit Optimismus und Überzeugung. Aber natürlich müssen die Ziele realistisch und erreichbar sein. Ich würde mich jetzt nicht hinstellen und die Champions-League-Teilnahme ausrufen.“

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link