Wieder kein Sieg für Weltmeister Frankreich in der Nations League, Hängepartie für Österreich: Wegen eines Stromausfalls wurde die Heimspielpremiere des neuen Nationaltrainers Ralf Rangnick gegen Dänemark erst mit 90-minütiger Verspätung angepfiffen.

Und während im Ernst-Happel-Stadion noch gespielt wurde, kam der Weltmeister in Split in einer Neuauflage des WM-Endspiels von 2018 gegen Kroatien nicht über ein 1:1 (0:0)-Unentschieden hinaus. Adrien Rabiot vom italienischen Rekordmeister Juventus Turin war in der 52. Minute für die Gäste erfolgreich, für den Ausgleich sorgte Andrej Kramaric von der TSG Hoffenheim per Foulelfmeter (83.)

„Dieses Resultat stellt mich natürlich nicht zufrieden. Wir lagen in Führung und hatten die Chance auf ein zweites Tor“, sagte Frankreichs Chefcoach Didier Deschamps, der überraschend auf seine Topstürmer Karim Benzema und Kylian Mbappe verzichtete. Dafür stand der Leipziger Christopher Nkunku in der Startformation, dessen Treffer in der ersten Halbzeit wegen einer Abseitsposition aber nicht anerkannt wurde.

Gesänge und Handy-Lichter in Wien

Zu diesem Zeitpunkt wärmten sich die Spieler aus Österreich und Dänemark gerade ein zweites Mal auf. Kurz nach 20.00 Uhr waren in großen Teilen des 2. Wiener Bezirks im wahrsten Sinne des Wortes die Lichter ausgegangen. Rund 1500 Haushalte waren von dem Blackout betroffen, auch im berühmten Wiener Prater ging mehr als eine Stunde lang nichts. Die Ursache für die Störung war zunächst nicht bekannt.

Ohne Strom: Zuschauer warten im Ernst-Happe-Stadion im Dunklen auf den Spielbeginn.


Ohne Strom: Zuschauer warten im Ernst-Happe-Stadion im Dunklen auf den Spielbeginn.
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Bild: AP

„Diese Verzögerung tut uns leid. Alles war pünktlich angerichtet für ein Fußballfest“, sagte Verbandsgeschäftsführer Bernhard Neuhold dem ORF. Die Österreicher waren mit einem 3:0-Sieg bei Vizeweltmeister Kroatien in die Nations League gestartet.

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link