Angeführt von Zauberfuß Christopher Nkunku hat RB Leipzig das Fernduell gegen Pokalfinalist SC Freiburg um die Königsklasse souverän gewonnen. Die zuletzt schwächelnden Sachsen siegten am Sonntagabend gegen den FC Augsburg mit 4:0 (1:0), kletterten in der Fußball-Bundesliga auf Rang vier und haben die Qualifikation für die Champions League vor dem Saison-Finale bei Arminia Bielefeld wieder selbst in der Hand.

Der einmal mehr überragende Nkunku (48. Minute/57.) war mit seinen Saisontreffern 19 und 20 der Erfolgsgarant. Vor 37.029 Zuschauern in der Red Bull-Arena hatte André Silva (40.) RB in Führung gebracht. Emil Forsberg (64.) sorgte per Foulelfmeter für den Endstand.

Drei Tage nach dem verspielten Europa-League-Finale mit dem 1:3 bei den Glasgow Rangers und den zuvor zwei Liga-Niederlagen gegen den 1. FC Union Berlin (1:2) und bei Borussia Mönchengladbach (1:3) rappelten sich die Leipziger rechtzeitig wieder auf und setzten vor dem DFB-Pokalfinale gegen den SC Freiburg am 21. Mai in Berlin ein Ausrufezeichen.

„Für sowas spielt man Fußball“

„Die zweite Halbzeit war ein Feuerwerk, wir haben richtig geilen Fußball gespielt“, sagte Forsberg im Streamingdienst DAZN und blickte voller Vorfreude auf die kommenden beiden Spiele: „Das sind große Spiele, für sowas spielt man Fußball. Es geht um die Champions League, es geht um den Pokal – wer kann das nicht lieben.“ Trainer Domenico Tedesco war „erleichtert und glücklich“.

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link