Kevin Trapp: Der Bundesliga-Alltag bereitete dem Torhüter kein Vergnügen. War beim 0:1 von Grifo chancenlos. Konnte auch beim 1:2 durch den Kopfball von Petersen nichts ausrichten. Sah dabei zumindest unglücklich aus. Das Spiel bot ihm keine Möglichkeit, sich groß auszuzeichnen. Ein kleiner Rückschlag für ihn in seiner persönlichen Hoch-Zeit.

Tuta: Störte beim einzigen Gegentreffer von Sallai nicht energisch genug. Hielt seine Seite nicht immer dicht. Verursachte den von Günter getretenen Freistoß, der das 1:2 einleitete. Seine Pässe nach vorne müssen ebenfalls besser werden.

Martin Hinteregger: War beim 0:1 nur Mitläufer statt in seiner Paraderolle als Balleroberer. Passte danach besser auf. Gewohnt kopfballstark und resolut in den Zweikämpfen. In der Rolle des Angreifers erfolglos. Bekam in der Schlussphase des Spiels zu Recht keinen Elfmeterpfiff.

Evan Ndicka: Verrichtete routiniert sein Tagewerk. Hätte aber auch beim 0:1 aufmerksamer sein können.

Sebastian Rode: Rotierte für Jakic in die Mannschaft. Konnte als Kapitän keine Ansprüche auf mehr Spielzeit anmelden. War für seine Fähigkeiten zu wenig Takt- und Ideengeber.

Djibril Sow: Schied nach einer halben Stunde verletzungsbedingt aus. Hatte bis dahin nichts Außergewöhnliches geleistet.

Ansgar Knauff: Leistungsabfall im Vergleich zu seiner Sternstunde gegen Barcelona. Verlor vorne zu oft den Ball. Nicht präsent genug.

Filip Kostic: Lebte seine Schnelligkeit und Abschlussstärke bei seinem Treffer zum 1:1 aus. Bekam danach einen Energiekick und hatte das 2:1 auf dem Fuß. Mit schönem Flankenwechsel zu Knauff. Seine Flanken in den Freiburger Strafraum fanden anfangs jedoch keine Abnehmer.

Jens Petter Hauge: Erhielt anstelle von Kamada von Anfang an die Chance zur Bewährung. Bereitete den Treffer von Kostic vor. Bekam bei seinem Torschuss keinen Druck auf den Ball. Zeigte großes Engagement, hatte aber nicht immer die nötige Durchschlagskraft.

Jesper Lindström: Sein Treffer zum 1:1 zählte aufgrund einer Abseitsposition nicht. Sein strammer Distanzschuss ging dann am Tor vorbei. Wie immer lauffreudig und mit Einsatz bei der Sache. Doch der eine oder andere unnötige Fehler begleitet immer wieder sein Spiel.

Rafael Borré: Erzielte in den zurückliegenden 14 Pflichtspielen nur ein Tor. Hatte die erste Chance des Spiels, schoss aber vorbei. Es bleibt dabei: Im Augenblick kann der Kolumbianer vorne seiner Kernarbeit nicht nachgehen. Denn die wenigen Chancen, die sich ihm bieten, nutzt er nicht. Das steigert seinen Frust.

Kristijan Jakic: Ersetzte früh Sow. Hatte nicht die nötige Passsicherheit in seinem Spiel. Kampfgeist allein ist zu wenig.

Goncalo Paciencia: Kam für Borré ins Spiel. Als der Stürmer in der Abwehr gefragt war, war er beim 1:2 im Luftduell mit Petersen nur zweiter Sieger. Vorne bot sich dem Portugiesen nicht die Möglichkeit zum Erfolgserlebnis.

Ajdin Hrustic: Durfte für Knauff ran. Änderte an den Kräfteverhältnissen auf dem Platz nichts. Pech bei seinem Schuss an den Innenpfosten.

Daichi Kamada: War anstelle von Rode gefragt. Auch sein Kopfballtreffer fand wegen Abseitsstellung keine Anerkennung.

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link