Der 1. FC Union Berlin hat den Champions-League-Ambitionen des SC Freiburg einen Dämpfer verpasst und sich selbst den zweiten Einzug ins internationale Geschäft nacheinander gesichert. Angeführt vom bestens aufgelegten Angreifer Sheraldo Becker siegten die Köpenicker am Samstag mit 4:1 (3:0) bei den Südbadenern.

Grischa Prömel (11. Minute), Christopher Trimmel (30.), Becker selbst (41.) und der eingewechselte András Schäfer (90.) erzielten vor 34.700 Zuschauern im Europa-Park Stadion die Tore für die extrem effizienten Gäste. Lucas Höler (59.) verkürzte zwischenzeitlich für den Sport-Club.

Union liegt nach dem vorletzten Spieltag der Fußball-Bundesliga damit auf Tabellenplatz sechs, schließt die Saison im schlechtesten Fall als Siebter ab und hat sogar noch die Chance, die Königsklasse zu erreichen. Freiburg bleibt vorerst Vierter, könnte am Sonntag aber von RB Leipzig aus den Champions-League-Rängen verdrängt werden.

Beide Mannschaften traten von Beginn an extrem leidenschaftlich auf, die Freiburger erlebten in Summe jedoch eine erste Halbzeit zum Vergessen. Die Hausherren hatten zwar mehr Ballbesitz, taten sich gegen die kompakte Defensive der Berliner aber schwer, wirklich zwingende Torchancen herauszuarbeiten. Union wiederum überzeugte mit seinem Umschaltspiel – und dem brandgefährlichen Becker.

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link