Geteiltes Leid ist halbes Leid: Jürgen Klopp (links) mit Sadio Mané

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Nach der Premier League verpassen die Reds in der Champions League den Titel um die „kleinste mögliche Marke“. Bei der Analyse, warum es nicht reichte, fallen zwei Probleme des FC Liverpool auf.

Für Jürgen Klopp war es nur a normal one, ein „ganz normales Fußballresultat“ in diesem Fall. Jedenfalls sagte er das so, als er im Pressekonferenzraum des Stade de France Platz genommen hatte. Es gehört zu den undankbarsten Aufgaben, die man sich in so einem Moment vorstellen kann. Allein auf einem Podium, konfrontiert mit Fragen, die sich im besseren Fall gegenstandslos anfühlen, im schlechteren ausgesprochen schmerzhaft.

In dieser Situation wirkte selbst ein Klopp fahl und farblos, der dunkle Schatten seiner Schirmmütze fast immer im Gesicht. Der Liverpooler Trainer sprach über die gängigen Parameter, in denen seine Mannschaft keinesfalls schlechter als der strahlende Sieger ausgesehen hatte. 50:50 Prozent Ballbesitz, ein klares Chancenplus für sein Team, genau genommen nur ein Torschuss für den Gegner, der aber nun mal drin. „Das“, sagte er, „ist die einfachste Erklärung in der Welt des Fußballs.“

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link