Der FC Schalke 04 ist vorübergehend auf Relegationsplatz drei der 2. Fußball-Bundesliga geklettert. Am Freitagabend kamen die Gelsenkirchener bei Dynamo Dresden zu einem 2:1 (1:0). Ein Doppelschlag von Simon Terodde kurz vor der Pause per Foulstrafstoß (45.) und sechs Minuten nach dem Seitenwechsel entschied die Partie vor erstmals seit zwei Jahren mit 30.273 Zuschauern ausverkauftem Haus in Dresden. Das Tor von Paul Will (70.) brachte zwar Spannung für die Schlussphase, aber der Ausgleich gelang nicht mehr. Dynamo bleibt im Jahr 2022 ohne Erfolg und belegt Abstiegs-Relegationsplatz 16.

In einer unspektakulären ersten Halbzeit, die wegen des Zündens von Pyrotechnik im Dresdner Block mit etwas Verspätung begann, waren die Gastgeber die aktivere Mannschaft, aber ohne herausragende Chancen. Nach einem plumpen Foul von Will an Terodde im Strafraum nutzte der Schalker Top-Stürmer das Elfmetergeschenk zur Führung.

Mit seinem zweiten Treffer zog Terodde den Gastgebern vorübergehend den Nerv. Doch statt das 3:0 nachzulegen, kam Dynamo nach einem Standard noch zum Anschluss. Daraufhin zogen sich die Gäste zurück und versuchten, das Ergebnis über die Zeit zu retten. Das gelang mit einem konzentrierten Abwehrverhalten, so dass Dynamo nicht mehr zu großen Möglichkeiten kam.

Ingolstädter Drama in den Schlussminuten

Im Schneeregen hat der FC Ingolstadt nach einem frühen Platzverweis für den FC Erzgebirge Aue die minimale Chance auf ein Rettungswunder in der 2. Fußball-Bundesliga erhalten. Der Tabellenletzte gewann am Freitagabend gegen den Vorletzten nach einer turbulenten Schlussphase mit 3:2 (2:0). Vor 4189 Zuschauern erzielte der eingewechselte Andreas Poulsen in der Nachspielzeit mit einem wunderbar platzierten Distanzschuss das Siegtor für die Gastgeber.

Patrick Schmidt (24. Minute) und Visar Musliu (28.) trafen zuvor im 300. Zweitligaspiel der Schanzer. Der eingewechselte Antonio Jonjic (69.) und Sören Gonther (89.) hätten Aues Kampfgeist mit zehn Mann fast noch mit einem Unentschieden belohnt. Nach der Roten Karte für Aues Angreifer Prince Osei Owusu, der sich in der 7. Minute eine törichte Tätlichkeit gegen FCI-Kapitän Marcel Gaus leistete, nutzte der FCI die Überzahl im Kellerduell nur in der ersten Hälfte aus.

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link