Der Abstieg ist vertagt, die SpVgg Greuther Fürth in der Fußball-Bundesliga dennoch aber kaum noch zu retten. Nach dem torlosen Remis bei der TSG 1899 Hoffenheim am Sonntag trennen den Aufsteiger aus Franken vier Spiele vor Saisonschluss elf Punkte vom VfB Stuttgart, der derzeit Relegationsrang 16 belegt. Ein Sprung auf den rettenden 15. Rang ist schon jetzt so gut wie nicht mehr möglich.

Die 16.100 Zuschauer bekamen ein schwaches Spiel mit wenigen Höhepunkten und vielen Fehlern geboten. „Ganz unzufrieden bin ich nicht, insgesamt war es eine gute Leistung in der Defensive. Wir haben auf Augenhöhe agiert, von daher nehmen wir den Punkt nicht unverdient mit“, sagte Fürths Trainer Leitl bei DAZN.

Viel größer war die Enttäuschung bei den Gastgebern, die nun schon fünf Ligaspiele ohne Sieg sind und es abermals verpassten, eine Pflichtaufgabe zuhause zu meistern und im Kampf um die internationalen Plätze zu punkten. „Es war zu wenig und ist sehr enttäuschend. Es fehlt gerade ein Stück weit Überzeugung. Wir müssen in so einem Spiel einfach das 1:0 machen, erzwingen“, sagte TSG-Coach Sebastian Hoeneß.

An diesem Wochenende sind der 1. FC Köln und der 1. FC Union Berlin an den Kraichgauern vorbeigezogen, der Abstand zum Tabellenfünften SC Freiburg ist auf sechs Punkte angewachsen und kaum noch einholbar. Das Restprogramm hat es zudem in sich: Bei Europa-League-Halbfinalist Frankfurt, dazu gegen Freiburg, Leverkusen und Mönchengladbach. „Wir werden trotzdem aufstehen und antreten. Den Dreier, den wir heute holen wollten, holen wir dann in Frankfurt“, sagte Hoeneß. Christoph Baumgartner ergänzte: „Einfachste Dinge fallen uns aktuell schwer. „Wir sind jetzt in der Jägerrolle und wollen noch mal zurückschlagen und um die internationalen Plätze kämpfen.“

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link