Neun Jahre hat Alexander Wehrle im Rheinland gelebt, wo er als Geschäftsführer des 1. FC Köln gearbeitet hat. Als Schwabe ist das vor allem kulinarisch eine recht entbehrungsreiche Zeit, wie der in Bietigheim-Bissingen geborene Wehrle betont. Denn nördlich von Frankfurt finde man – abgesehen von Berlin – in der Regel keine adäquaten Brezeln und Maultaschen.

Als Wehrle nun Ende März als Nachfolger von Thomas Hitzlsperger als Vorstandsvorsitzender zum VfB Stuttgart zurückkehrte, hatte er vor allem Verlangen nach Spezialitäten aus der Heimat. „Da habe ich großen Nachholbedarf“, sagt der 47-Jährige. Deshalb esse er nun oft im Klubrestaurant Maultaschen in allen Variationen.

Es steht viel auf dem Spiel

Am letzten Spieltag trifft der VfB an diesem Samstag (15.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga und bei Sky) in der heimischen Arena auf Köln . Ausgerechnet. Während die Rheinländer in der kommenden Saison international spielen dürfen, geht es für Stuttgart um den Verbleib in der Bundesliga. Für Wehrle ist das ein besonderes Spiel nach ereignisreichen Jahren beim FC.

Sentimental wird er aber nicht, dafür steht zu viel auf dem Spiel. „Entscheidend für mich ist nur, dass wir drei Punkte holen“, sagt er. Bei einem Sieg seiner Mannschaft und einer Niederlage von Hertha BSC in Dortmund würden sich die Stuttgarter auf Platz 15 vorschieben und sich eine weitere Spielzeit in der Bundesliga sichern.

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link