Diese Eindrücke werden haften bleiben. Unabhängig davon, wie das zweite Aufeinandertreffen in Barcelona ausgeht, ob die Eintracht tatsächlich die Überraschung wird vollbringen können und dann ins Halbfinale der Europa League einzieht, ist ihr mit dem Verlauf des Hinspiels eine eindrückliche Leistung gelungen, die das Potential besitzt, den Klub nach zwei harten Pandemie-Jahren zu vitalisieren.

Sportlich kann das Team nach dem 1:1 gegen den von der Power der Frankfurter Kämpfernaturen überraschten Favoriten zufrieden Zwischenbilanz ziehen. Oliver Glasner und seine Spieler haben ihr vorrangiges Ziel erreicht: Sie dürfen mit der nicht kleiner gewordenen Hoffnung nach Spanien aufbrechen, tatsächlich einen der größten Triumphe in der Klub-Historie zu vollbringen.

Kraftvolle Bilder

Dass der Klub wie kein Zweiter den Wettbewerb in der Europa League mit Hingabe annimmt, wurde vor ausverkauftem Haus aufs Neue deutlich: Stimmungsvolle Bilder sind entstanden, die demnächst, wenn unter anderem in der Partnerschaft mit dem Hauptsponsor die Frage beantwortet werden muss, zu welchen Konditionen eine Fortsetzung vorstellbar ist, von der Eintracht als Argument in eigener Sache herangezogen werden können.

Am Beistand wird es ihr im Camp Nou ebenfalls nicht mangeln. 35.000 Fans haben bislang den Wunsch nach einer Karte fürs Rückspiel hinterlegt. Die Power, die von außen an die Mannschaft herangetragen wird, kann Einfluss nehmen, der nicht unterschätzt werden sollte. Gewiss ist es unrealistisch anzunehmen, dass sich Barça von der lautstarken Anhängerschaft der Hessen ins Bockshorn jagen lässt.

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link