Das Aufeinandertreffen gegen die deutsche Nationalelf bereits in der Vorrunde der Fußball-Weltmeisterschaft in Qatar hat in Spanien großes Aufsehen erregt. „Spanien wurde das Ungeheuer zugelost“, titelte die Fachzeitung „AS“ am Freitag in der Onlineausgabe nach der Auslosung in Anspielung auf das Team von Bundestrainer Hansi Flick. Das Konkurrenzblatt „Marca“ sprach von einem „Angstgegner“, „dem die Erstgesetzten der acht Vorrundengruppen wohl alle aus dem Weg gehen wollten“.

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Die Nachrichtenagentur Europa Press wies daraufhin, dass Deutschland nach dem Vorrundenaus bei der WM 2018 und anderen Rückschlägen der jüngeren Vergangenheit zwar ein „angeschlagener Gigant“ sei. Aber das DFB-Team sei immerhin vierfacher Weltmeister und nicht nur deshalb „bei jedem Turnier immer Titelkandidat“. Deutschland und Spanien treffen im zweiten Gruppenspiel am 27. November (20.00 Uhr MEZ) aufeinander. Zudem sind Japan und der Play-off-Sieger aus Costa Rica gegen Neuseeland in der Gruppe. In der Nacht veröffentlichte der Weltverband FIFA den genauen Spielplan.

Wie andere spanische Medien erinnerte auch Europa Press daran, dass die „Selección“ von Trainer Luis Enrique das letzte Duell gegen Deutschland am 17. November 2020 in Sevilla mit 6:0 gewonnen habe. Und dass „La Roja“ die beiden letzten WM-Spiele gegen den einstigen Angstgegner ebenfalls nicht verloren habe: Im Halbfinale 2010 gewann der spätere Weltmeister in Südafrika 1:0, 1994 in den USA gab es in der Vorrunde ein 1:1.

„Das war schon der Hammer“

„Spanien respektiert Deutschland, aber Angst vor den Deutschen haben wir schon lange überhaupt nicht mehr“, sagte der angesehene „AS“-Journalist Javier Matallanas. In die gleiche Kerbe schlug der Moderator der vielgesehenen TV-Fußballsendung „Carrusel“, Dani Garrido: „Zur Zeit ist Spanien mit Sicherheit ein Stückchen besser als Deutschland.“

Quelle: FAZ Sport – Webseiten-Link